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Deutscher Wanderverband
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Schulwandern - Vielfalt. Natur. Wandern.

Inhalt

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Draußenschule - Unterricht im Freien

Schule und Draußen lernen! Das passt gut zusammen. Dennoch sind in Deutschland Konzepte zur Draußenschule noch weitestgehend unbekannt.

Die Idee, den Klassenraum im Regelunterricht zu verlassen und stattdessen schulnahe Natur- und Kulturräume aufzusuchen ist seit den 1990er Jahren in den skandinavischen Ländern stark verbreitet und etabliert. Drei Grundschulen beteiligen sich modellhaft im Projekt „Schulwandern - Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen.“ und werden zu Draußenschulen. Die Schüler und Schülerinnen werden zur regulären Schulzeit an einem Tag in der Woche nahegelegene Flussauen, Bäche, Brachflächen, Wälder, Ruinen etc. erwandern und erkunden. Dabei entstehen Fragen an die natur- und kulturräumliche Umgebung, welche die Lehrer/-innen und Schüler/-innen gemeinsam entwickeln und beantworten.

Welchen Einfluss hat der Mensch beispielsweise auf den Lebensraum Wald? Wie sah der Wald vor 100, 200 oder 500 Jahren aus? Physikalische Experimente zur Gravitation, die Bestimmung der Boden- oder Wasserqualität oder die ganzjährige Dokumentation der Niederschlagsmenge schulen das naturwissenschaftliche bzw. ökologische Denken in natürlicher Umgebung und ermöglichen Synergien zum Lernen im Klassenraum. Im Rahmen des Projekts wird erstmalig auch der Zusammenhang zwischen Schulwanderungen und wirksamen Bildungsprozessen, die dem Schutz der biologischen Vielfalt zuträglich sind, untersucht. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ermöglicht künftig die Weitergabe wissenschaftlich fundierter Ansätze im Bereich Schulwandern und biologische Vielfalt.

Weitere Informationen:

 
 

Das Projekt „Schulwandern - Draußen erleben.“ wird gefördert von ...

 
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